Mittelstrahlurin – was muss ich bei der Probenabgabe beachten?

Es ist wichtig, dass die Urinprobe richtig gewonnen wird, da die Probe sonst zu falschen Ergebnissen führen kann.

Zu beachten sind folgende Punkte:

  • Der erste Strahl des Urins wird verworfen
  • Der Zweite, also der Mittelstrahl, wird im Urinbecher aufgefangen
  • Der letzte Teil des Urins wird wieder verworfen. 

Die Probengewinnung erfolgt am besten bei laufendem Strahl, also ohne Unterbrechung.

Nüchterne Blutentnahme – Was bedeutet das?

Eine Blutentnahme kann wertvolle Informationen über Ihre Gesundheit liefern. Doch in manchen Fällen ist es wichtig, dass die Blutprobe unter bestimmten Bedingungen erfolgt – zum Beispiel nüchtern. Doch was genau bedeutet das, und worauf sollten Sie achten?

Warum muss ich nüchtern zur Blutentnahme erscheinen?

Bestimmte Blutwerte, wie der Blutzucker oder die Blutfette, können durch die Nahrungsaufnahme beeinflusst werden. Damit die Ergebnisse aussagekräftig bleiben und nicht verfälscht werden, ist es notwendig, einige Stunden vor der Blutentnahme auf Nahrung und bestimmte Getränke zu verzichten.

Was darf ich trinken?

Auch wenn feste Nahrung tabu ist, dürfen Sie folgende Getränke weiterhin konsumieren:

  • Wasser
  • Kaffee (ohne Milch und Zucker)
  • Tee (ohne Milch und Zucker)

Wichtig: Alkohol ist in jedem Fall verboten, da er die Blutwerte stark beeinflussen kann.

Darf ich Medikamente einnehmen?

Nicht alle Medikamente dürfen vor einer nüchternen Blutentnahme eingenommen werden. Insbesondere Vitamin- und Calciumtabletten sollten vermieden werden, da sie die Blutwerte verfälschen können. Falls Sie regelmässig Medikamente einnehmen, besprechen Sie dies bitte vorab mit Ihrem Arzt.

Wie lange muss ich nüchtern bleiben?

  • Mindestens 8 Stunden vor der Blutentnahme keine Nahrung aufnehmen
  • Mindestens 8 Stunden keine zucker- oder milchhaltigen Getränke konsumieren
  • Mindestens 12 Stunden auf Alkohol verzichten

Was passiert, wenn ich nicht nüchtern bin?

Wenn Sie vor der Blutentnahme doch etwas gegessen oder die falschen Getränke konsumiert haben, können verschiedene Blutwerte beeinflusst werden, darunter:

  • Blutzuckerwerte
  • Blutfette
  • Plasmaspiegel bestimmter Hormone

Diese Verfälschungen können dazu führen, dass Diagnosen nicht korrekt gestellt oder weitere unnötige Untersuchungen erforderlich werden.

Fazit

Damit Ihre Blutwerte ein genaues Bild Ihrer Gesundheit liefern, ist es wichtig, die Vorgaben zur nüchternen Blutentnahme einzuhalten. Falls Sie unsicher sind, wie Sie sich vorbereiten sollen, fragen Sie am besten direkt in unserer Praxis nach. Ihr Wohlbefinden und eine exakte Diagnose stehen für uns an erster Stelle!

Blutentnahme bei schweren Venenverhältnissen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Menschen mit schwierigen Venenverhältnissen keine Schuld daran tragen – oft sind es genetische Faktoren, gesundheitliche Bedingungen oder äussere Umstände, die das Auffinden und Stechen der Venen erschweren.

Ursachen für schwierige Venenverhältnisse:

  • Dehydration: Der Körper hat nicht genügend Flüssigkeit wodurch das Blutvolumen verringert sein kann.
  • Alter: Die Venen verlieren an Elastizität, die Haut wird dünner und das Unterhautfettgewebe wird weniger wodurch die Venen weniger gut sichtbar und schwieriger zu ertasten sind
  • Fettreiche Körperstellen: Die fettreicheren Stellen können die Venen überdecken
  • Kondition der Venen: Venenerkrankungen können die Venen verformen oder schwer zugänglich machen
  • Medikamenteneinnahme
  • Eingeschränkte Blutzirkulation durch z.B. Krankheit, Bewegungseinschränkung oder Kälte
  • Angst oder Stress: Die Venen ziehen sich oft zusammen
  • Wiederholte Blutabnahmen: Venen können ihre Elastizität verlieren

Was kann ich tun, um eine Blutentnahme zu erleichtern:

  • Ausreichend Wasser trinken; Koffeinhaltige Getränke vermeiden
  • Warme Kompressen ca. 10-15min vor der Blutentnahme auflegen
  • Enge Kleidung vermeiden
  • Positionierung des Arms:
    Hände herunterhängen lassen
    Arm locker und gerade auf dem Blutentnahme-Kissen mit Handfläche nach oben
  • Venen durch leichtes Abklopfen oder Massieren aktivieren
  • Ruhe und Entspannung schaffen durch z.B. Frühzeitiger Ankunft in der Arztpraxis, leichtes Atmen und Vermeiden von starker körperlicher Belastung

Information zur Kassenzulässigkeit der Vitamin D Analysen

Sehr geehrte Patienten

Die Vitamin D Analyse untersteht seit 2025 einer umfangreichen Limitation. Die Bestimmung im Rahmen der Adipositas ist aber wichtig und da ein Mangelzustand häufig ist und zudem bei Status nach Übergewichtsoperation, auch die Resorption vermindert ist.

Sie erhalten eine Rechnung direkt vom Medics Labor, wenn das Vitamin D bei Ihnen getestet wurde. Mittels Rückforderungsbeleg bei Ihrer Krankenkasse können Sie alle kassenpflichtigen Leistungen zurückfordern.

Der Entscheid liegt dann bei der Krankenkasse direkt, ob die Vitamin D Analyse als OKP-Pflichtleistung übernommen wird. In aller Regel beurteilt die Krankenkasse vor allem bei geplanter Übergewichtsoperation die Bestimmung als notwendig und übernimmt die anfallenden Kosten.

Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt. Bei Fragen zur Rechnungsstellung können Sie sich auch direkt ans Medics Labor mit der auf der Rechnung hinterlegten Telefonnummer oder E- Mailadresse wenden.

Danke für Ihre Kenntnisnahme, ihr zfbc Team

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Ihr Zentrum für bariatrische Chirurgie

Was ist der Grundumsatz und kann man den berechnen?

Wie hängen den Grundumsatz und Kalorienverbrauch zusammen?

Grundumsatz und Leistungsumsatz sind wichtige Begriffe, wenn es um den Kalorienverbrauch eines Körpers geht. Sie zeigen auf, wie viele Kalorien in Ruhe und über den gesamten Tag verbraucht werden. Der Grundumsatz wird auch als Ruheenergieverbrauch bezeichnet und beschreibt die Menge an Energie, welcher ein menschlicher Körper in Ruhe braucht. Dazu zählen

  • Atmung
  • Herzschlag/ Kreislauffunktion
  • Regulation Körpertemperatur
  • Funktion der Organe

Der Leistungsumsatz umfasst die Energie, welche der Körper im Rahmen von Aktivitäten verbraucht. Der Leistungsumsatz ist abhängig vom Ausmass der täglichen Bewegung zum Beispiel im Rahmen von beruflichen und freizeitmässigen Aktivitäten.

Wie kann ich meinen Grundumsatz erhöhen:

  • Aufbau Muskel: Muskel verbrauchen bereits in Ruhe mehr Energie als das umliegende Gewebe. Indirekt also auch Bewegung und Sport.
  • Genügend Schlaf und Stress reduzieren: Denn auch Stress reduziert den Grundumsatz. Der Körper ist dauern im «Fluchtmodus» spart dabei Energie und damit auch Grundumsatz.

Mittels unserer Ecal Messung können Sie mehr über Ihren persönlichen Energieumsatz erfahren. Gerne beraten wir Sie zusammen mit unserer Ernährungsberatung OVIVA im zfbc. Melden Sie sich zum Termin.

Die Schweizer Krankenkassenkarte – Was steht drauf und warum ist sie wichtig?

Bei jedem Arztbesuch ist sie unverzichtbar: die Krankenkassenkarte. Doch welche Informationen sind darauf gespeichert, und warum ist es so wichtig, sie immer dabeizuhaben?


📇 Was finde ich auf der Krankenkassenkarte?


Die Krankenkassenkarte enthält wichtige Daten, die bei jedem Besuch benötigt werden:

✅ Name und Geburtsdatum – Ihre persönlichen Angaben

✅ Versichertennummer – Ihre eindeutige Identifikationsnummer

✅ AHV-Nummer – Wird zur Verwaltung im Gesundheitssystem genutzt

✅ Name der Krankenkasse – Zeigt, wo Sie versichert sind

✅ Gültigkeitsdatum – Damit Sie wissen, wann die Karte erneuert werden muss


🏥 Warum brauchen wir Ihre Krankenkassenkarte?

In der Arztpraxis hilft uns die Karte, Ihre Versichertennummer und AHV-Nummer direkt ins System einzulesen. So können wir:

🔹 Ihre Versicherung schnell überprüfen

🔹 Ihre Daten korrekt erfassen

🔹 Die Abrechnung einfacher gestalten


📌 Immer dabei haben!

Bitte bringen Sie Ihre Krankenkassenkarte zu jedem Termin mit – egal ob Kontrolluntersuchung, Jahreskontrolle oder Ernährungsberatung. Ohne Karte kann es zu Verzögerungen kommen oder es müssen zusätzliche Angaben manuell erfasst werden.


Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie uns, Abläufe in der Praxis effizient zu gestalten – vielen Dank! 😊

Effiziente Telefonate in der Arztpraxis – So können Sie uns unterstützen 📞

Ein grosser Telefonandrang gehört in vielen Arztpraxen zum Alltag. Gerade zu Stosszeiten klingelt das Telefon ununterbrochen – Terminvereinbarungen, Rezeptbestellungen und dringende Anfragen treffen gleichzeitig ein. Damit wir als Praxisteam effizient arbeiten und uns bestmöglich um alle Patienten kümmern können, bitten wir Sie um Unterstützung. 🙏


🕘 Nutzen Sie unsere Telefonzeiten gezielt


Unsere Praxis ist telefonisch täglich von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr erreichbar. Ausserhalb dieser Zeiten sind wir mit der Patientenbetreuung beschäftigt. Wenn Ihr Anliegen nicht dringend ist, rufen Sie bitte ausserhalb der Spitzenzeiten an – meist sind die Wartezeiten dann kürzer. ⏳


📋 Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor

Damit Ihr Anruf schnell bearbeitet werden kann, halten Sie bitte folgende Informationen bereit:

✅ Ihren Namen und Ihr Geburtsdatum

✅ Gewünschten Termin oder Anliegen

✅ Falls es um ein Rezept geht: genaue Medikamentenangaben

📧 Alternative Kontaktwege nutzen

Viele Anliegen lassen sich auch ohne Telefon klären:

Rezeptanforderungen, Terminvereinbarungen- oder verschiebungen können gerne per E-Mail via bc@hin.ch abgewickelt werden.

⚠️ Dringende Fälle richtig einordnen

Notfälle haben Vorrang. Wenn Sie starke Schmerzen oder akute Beschwerden haben, schildern Sie dies direkt zu Beginn des Gesprächs. So können wir schnell reagieren und Ihnen gezielt helfen. 🚑

Mit Ihrer Unterstützung können wir die Erreichbarkeit für alle verbessern und Ihnen sowie anderen Patienten einen besseren Service bieten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis! 😊

Was ist Diabetes und wo besteht der Zusammenhang mit der Adipositas?

Diabetes und Adipositas hängen eng zusammen. Was sind mögliche Symptome oder Begleiterkrankungen?

Diabetes mellitus Typ II gehört zu einer bekannten Nebenerkrankung des Übergewichts. Abhängig vom jeweiligen Diabetestyp erfolgt eine unterschiedliche Behandlung.

Diabetes bedeutet, dass der Körper nicht mehr in der Lage ist, den Blutzucker in ausreichendem Masse zu regulieren und die Zuckerzufuhr abzubauen. Bei einem gesunden Menschen produziert das Pankreas, die Bauchspeicheldrüse ausreichend Insulin und sorgt für eine Regulierung des Blutzuckerspiegels. Bei Diabetikern ist diese Regulation gestört, die Ursachen sind vereinfacht auf 2 Gründe zurückzuführen:

  • Diabetes mellitus Typ I: Meist unabhängig von Körpergewicht oder BMI vorhanden, Grundaetiologie ist eine Autoimmunkrankheit. Der Krankheitsbeginn ist meist bereits im Kinder- und Jugendalter. Der Körper produziert hier zu wenig oder kein Insulin mehr.
  • Diabetes mellitus Typ II: Meist Lebensstil bedingt. Im Körper herrscht ein Überangebot an Zucker. Die angekurbelte Insulinproduktion sorgt für eine progrediente Resistenzentwicklung, der sogenannten Insulinresistenz. Das Pankreas muss seine Insulinproduktion ständig steigern und erschöpft sich mit der Zeit. Der relative Insulinmangel sorgt dafür, dass der Körper den gelieferten Zucker nicht mehr abbauen kann.

Welche Symptome bestehen bei einem Diabetes? Gewichtsveränderungen können, müssen aber nicht vorhanden sein. Die Symptome sind oft eher unspezifisch. Melden Sie sich daher bei Ihrem Arzt, dort kann eine Glucose Bestimmung und eine Langzeitzuckerbestimmung aus eine Nüchtern- Blutentnahme und allenfalls auch eine Urinuntersuchung Klarheit schaffen.

Symptome können sein:

  • Vermehrter Harndrang
  • Übelkeit
  • Antriebsschwäche, Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit
  • Neurologische Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen
  • Schlecht heilende Wunden

Die Insulinresistenz bei Adipositas geht mit vielen kleinen Entzündungen im Körper, induziert durch das Fettgewebe aus. Die Veränderungen des Stoffwechsels und die vermehrte Arbeit in der Leber führen zu einer Veränderung des Lebergewebes und einem dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegels.

Mögliche Ursachen für eine Gewichtszunahme sind immer individuell

Übergewicht ist nicht nur eine zu hohe Kalorienaufnahme, die Ursachen sind vielfältig und komplex im Zusammenhang. Jeder Uebergewichtstyp bringt eigene Herausforderungen mit sich und lässt sich nicht nur in der erkrankten Genetik finden.

Emotionales Essen: Oft ist verbinden wir bestimmtes Essen mit Gefühlen, mit positiven, beruhigenden oder motivierenden Erinnerungen entsteht eine emotionale Bindung zu bestimmten Ritualen. Diese ziehen sich oft über die Kindheit, bis hin ins Erwachsenenalter. Oft führt dies dazu, dass wir in stressigen oder belastenden Momenten Trost im Essen suchen.

Stressbedingtes Essen: Stress hat unterschiedliche Auswirkungen auf das Essverhalten. Das Hormon Cortisol spielt hierbei eine zentrale Rolle. Ein hohes Stresslevel, egal ob geistig/ körperlich/ kombiniert, führt zu einer Cortisolspiegel Erhöhung. Dieser erhöhte Spiegel steigert das Verlangen nach Energiezufuhr. Faktoren wie unregelmässige Arbeitszeit, Sorgen um finanzielle Sicherheit und weitere Belastungen spielen hier eine grosse Rolle und lassen sich oft langfristig kaum kontrollieren.

Um das Gewicht zu kontrollieren ist nebst einer chirurgischen, medikamentösen Therapie auch entscheidend, einen individuellen Plan zu entwickeln und diesen in Begleitung durch ihr Ärzte, Ernährungsberatungs- und Psychologieteam im zfbc nachhaltig umzusetzen.